Jetzt ist es Zeit für einen der beliebtesten Meteorschauer: die Perseiden. Obwohl sich dieser in den letzten Jahren als sehr dynamisch erwiesen hat (vor allem in den 1990er Jahren aufgrund der perihelialen Passage seines Eltern-Kometen, 109P / Swift-Tuttle 1992 mit einer Orbitalperiode von etwa 130 Jahren) In jüngster Zeit war die Meteor-Aktivität meist um den „normalen“ Peak konzentriert mit einem ZHR um die 100 hr-1. Allerdings hat die Überquerung einiger zusätzlicher dichter sporadischer Meteorströme in mehreren Jahren zu einer verstärkten Aktivität geführt (z. B. 2016).

Die jüngsten IMO-Beobachtungen fanden heraus, dass das Timing des „traditionellen“ breiten Maximums zwischen λsol = 139,8 Grad bis 140,3 Grad, äquivalent zu 2017 August 12, 14h UT bis 13. August, 02h30m UT variierte. Der Ausgangsursprung ist bei λsol = 140.0-140.1 deg.

Nach IMO wird das Maximum im Jahr 2017 voraussichtlich am 12.August in der Nacht zum 13.August auftreten, höchstwahrscheinlich um 19-20 UT, mit ZHR = 150 hr-1.

Gerade auf 70MHz sind die sogenannten Pings und Bursts um einiges ausgeprägter wie auf höheren Frequenzen wie z.B. auf 144 MHz und es kann im Maximum mit langen Reflektionen teilweise bis 2 Minuten gerechnet werden. Es kann hier schon mal ein QSO in SSB in einem Burst komplettiert werden. Da in DL 70 MHz nur noch bis 31.08.2017 genehmigt ist besteht hier die Chance seine Felderanzahl aufzustocken.

Bildquelle: linthal.ch

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